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	<title>A Nerd&#039;s Tale &#187; C-MD</title>
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	<description>Philosophisches, Sinnloses, manchmal auch gleichzeitig</description>
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		<title>Unterwegs mi&#8217;m Telefon surfen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 13:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[C-MD]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[ÖPNV]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorsicht hat auch seine Nachteile: Ich habe mir für meine Bachelorarbeit eine Datenflatrate bei O2 angeschafft, dafür aber das neue tolle Palm Pre über Karneval in Aachen gelassen. Und das praktisch grundlos. Mir ist noch nie was auf einer Zugfahrt geklaut worden, schon gar nicht während es von mir benutzt wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frohes neues Jahr!</p>
<p>Zu spät? Egal.</p>
<p>Vorsicht hat manchmal auch seine Nachteile. Zwecks Durchführung meines Bachelor-Projekts (Palm Pre: Einsatzgebiete im Business, Programmiermöglichkeiten, Chancen und Risiken, Multimediavernetzung, Alltagstauglichkeit, Beständigkeit gegen Spritzwasser, Coolness-Faktor, User Interaction Interface Buzzword Management System) habe ich mir das thematisierte Gerät mal von der FH ausgeliehen, kurz ausprobiert und prompt am nächsten Morgen eine Warn-SMS von O2 bekommen, dass der Pre enorme Kosten verursachen könnte, weil er ständig online sei. Das ist bei meinem W-LAN nicht weiter schlimm, aber für den Fall, dass ebendieses nicht verfügbar sein sollte, bin ich mal auf Nummer sicher gegangen und habe mir für den Kleckerbetrag von 8,50 €/Monat (World of Warcraft ist teurer) eine Datenflatrate bei O2 angeschafft. Klingt nach einer willkommenen Idee für die langen Zugfahrten, die über das Karnevalswochenende notwendig waren: Donnerstag weg vom Karneval, Veilchendienstag wieder zurück nach Aachen.</p>
<p>Schade, dass mir das erst bei meinen Eltern eingefallen ist. Und dass ich den Pre aus Sicherheitsgründen in Aachen liegengelassen habe. Jetzt sitze ich im Zug irgendwo zwischen Düsseldorf und Aachen und schreibe über GPRS, mit grandiosen ~30 Kbit/sec, weil mein ansonsten recht gefälliges Nokia 5300 kein UMTS kann. Ich sollte mir dafür so einen Modem-Einwählsound herunterladen, das fühlt sich nämlich genauso an. Nächstes Mal kommt der Pre mit nach Ringenberg; ich weiß sowieso nicht, warum ich da so viel Angst hatte. Mir ist noch nie im Zug oder an einem Bahnhof irgendwas geklaut worden, schon gar nicht aus der geschlossenen Tasche und mit einem Kopfhörer dran, der zu meinen Ohren führt.</p>
<p>Anyway, Internet im Zug ist schon eine feine Sache, gleich in welcher Geschwindigkeit. Naja, ein paar Kbit/sec mehr wären schon nicht schlecht, dann könnte ich nebenbei noch Digitally Imported hören. Nächstes Mal&#8230;</p>
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		<title>B-Deutungen (Folge 01)</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 00:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[C-MD]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[sinnfrei]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gestrige erste Vorlesung im Fach &#8220;Mediengeschichte&#8221; mit Frau C. Mayer begann nach einem Multiscreen-Problem – kaum war ich zur Tür herein – mit dem leicht überheblichen Zitat, man könne genauso gut die Geschichte der Medien niederschreiben wie die Geschichte von allem, was mit dem Buchstaben B beginnt. Nachdem ich mir den restlichen Inhalt dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gestrige erste Vorlesung im Fach &#8220;Mediengeschichte&#8221; mit Frau C. Mayer begann nach einem Multiscreen-Problem – kaum war ich zur Tür herein – mit dem leicht überheblichen Zitat, man könne genauso gut die Geschichte der Medien niederschreiben wie die Geschichte von allem, was mit dem Buchstaben B beginnt. Nachdem ich mir den restlichen Inhalt dieser ersten Vorlesung noch einmal gründlich durch den Kopf habe gehen lassen, erscheint mir die Sache mit dem B lohnenswerter. Deshalb exklusiv hier ab jetzt:</p>
<p><strong>Eine kurze Geschichte von allem, was mit dem Buchstaben B beginnt</strong> (ohne festgelegte Reihenfolge)</p>
<p><em>Buzzword</em></p>
<p>Das Buzzword als sprachlich attraktive, verschleiernde Worthülse für Begrifflichkeiten aller Art ist seit etwa 2000 Jahren bekannt. In Rom verdingten sich zur Zeit von Kaiser Augustus zahlreiche aus Griechenland übergesiedelte Philosophen und Komödianten, die auf offener Straße wilde Diskussionen vom Zaun brachen oder die römischen Einwohner mit komplizierten Wortspielen belästigten. Um 20 n. Chr. trieb es ein hebräisch-griechischer Immigrant namens Daniel, der sich den Beinamen &#8220;der Größere&#8221; gab, in den Augen der Bevölkerung zu weit. Er wurde in einer Volksabstimmung der übermäßigen Nutzung des Begriffs &#8220;Euphemismus&#8221; für schuldig befunden und auf einen Berg in der Nähe der nördlichen Reichsgrenze verbannt.</p>
<p>Diese Praxis erfreute sich großer Beliebtheit, und so wurde innerhalb der nächsten Jahrzehnte eine nicht mehr feststellbare Anzahl an Wortspielern, Witzbolden und Phrasendreschern auf den gleichen Berg verbannt, der schon bald den landläufigen Namen &#8220;Berg des Scherzes&#8221; (lat.: <em>mons ioci</em>) trug. Die Ausgestoßenen jedoch siedelten sich auf dem Scherzberg an und errichteten ein Denkmal zu Ehren Daniels des Größeren, vor welchem kniend jeder Bewohner des Scherzbergs einmal in der Woche eine neue Worthülse herausschreien musste.</p>
<p>Auch wenn das Denkmal um 1450 entwendet wurde und nicht mehr auffindbar ist, lebt der Brauch bis zum heutigen Tag weiter. Noch 2008 stammten etwa 85% aller weltweit neu eingeführten Buzzwords aus der gleichen kleinen Region. Das Zentrum dieser entarteten Kreativität ist heute wie damals die Siedlung auf dem Berg des Scherzes, die nach ihrem Gründungsnamen <em>Mons Ioci</em> im Mittelalter unter anderem <em>Munioy</em>, <em>de Můns Yoia</em> und <em>de Muynzie</em> hieß und heute den Namen <em>Monschau</em> trägt.</p>
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		<title>Technikdemo</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 02:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[C-MD]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die diesjährige CeBIT, beschämenderweise meine erste, lässt mich nach ein paar Tagen Erholung vom überbordenden Schauen und fußplättenden Umherlaufen mit gemischten Gefühlen zurück. Obwohl ein kompletter Messetag nicht ausreichte, um alle Aussteller und Produkte auch nur anzusehen – selbst wenn man die Sintflut aus ostasiatischen Minifirmen, deren Namen fast durch die Bank auf &#8220;-tech&#8221; enden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die diesjährige CeBIT, beschämenderweise meine erste, lässt mich nach ein paar Tagen Erholung vom überbordenden Schauen und fußplättenden Umherlaufen mit gemischten Gefühlen zurück. Obwohl ein kompletter Messetag nicht ausreichte, um alle Aussteller und Produkte auch nur anzusehen – selbst wenn man die Sintflut aus ostasiatischen Minifirmen, deren Namen fast durch die Bank auf &#8220;-tech&#8221; enden, links liegen lässt – und die Ausstellungsfläche locker ausgereicht hätte, um alle Spiele einer Fußball-Weltmeisterschaft gleichzeitig auszutragen, waren richtige Innovationen so schwer zu finden wie eine Nadel in der gesamten Heuernte Ringenbergs seit 1950. Was den trotz 20% Rückgang im Vergleich zum letzten Jahr immer noch vielen Besuchern als Neuerungen verkauft wurden, waren Weiterentwicklungen und mal mehr, mal weniger gut funktionierende Kombinationen bereits bekannter Technologien. Das ist an sich gar nicht besonders schlimm, doch die Konzepte hinter den Produkten und den Präsentationen waren oft von einer derart blindwütigen Sinnlosigkeit beseelt, dass man den Eindruck gewinnen könnte, die Firmen bestünden nur noch aus ihren Werbeabteilungen. Deshalb zog sich durch den Donnerstagnach- und Freitagvormittag, den ich in Hannover verbrachte, ein in seiner Form variierendes, aber immer lauter werdendes &#8220;Warum?&#8221; in meinem Kopf. Warum? Nun&#8230;</p>
<p>Mein kleiner Rundumschlag beginnt bei der Technologie, die seit einer halben Ewigkeit in zahllosen Blogs, Zeitungen und Magazinen bis zur Reizüberflutung hochgejubelt wird: Multitouch-Flächen. Ich muss gestehen, dass mir das Herumspielen mit dem halbrunden, mehrere Meter langen Draufpatschtisch am Telekom-Stand (Halle 26) durchaus Spaß gemacht hat, doch gab&#8217;s das (in besserer Form) auch schon auf der CeBIT 2008. Das sei hier verziehen, glänzte der Stand der FH Aachen doch auch nicht gerade mit technischen Revolutionen, doch hier wird eine nur bedingt marktreife und dazu fehlgeleitete Technologie auf die Kunden losgelassen. Der Pferdefuß liegt dabei gerade in der hervorstechendsten Eigenschaft, denn die Multitouch-Erkennung arbeitet noch zu langsam. Die Bilder und Videos unter der berührungsempfindlichen Oberfläche benötigen ein paar Zehntelsekunden, um den wischenden Bewegungen der Finger zu folgen, was nicht nach viel klingt, sich jedoch zu einer halben Ewigkeit entwickelt, wenn ich mir vorstelle, mein Mauszeiger hätte eine solche Verzögerung. Schnelles und präzises Arbeiten lässt sich so kaum realisieren.</p>
<p>Darüber hinaus müsste man eine goldene Himbeere für die Idee vergeben, diese Technik in einem <strong>Tisch</strong> unterzubringen. Wer hat denn da seinen Verstand in Urlaub geschickt? Mal von den hygienischen Bedenken abgesehen ist die Bedienung eines Computers mit einem horizontal vor dem Benutzer liegenden Bildschirm eine ergonomische Katastrophe geradezu halsbrecherischen Ausmaßes. Wenn der Benutzer dann mal eine Pause braucht, gedankenverloren aufsteht oder die Arme auf die Platte legt und damit den Tisch verrückt spielen lässt, ist das Chaos perfekt. Dass sich das Möbelstück außerdem kaum noch als richtiger Tisch nutzen lässt, fällt da fast schon nicht mehr ins Gewicht.</p>
<p>Weiter geht&#8217;s bei Matrox (Halle 21). Der Grafikchiphersteller widmete seinen Messeauftritt der atemberaubenden Möglichkeit seiner Pixelschubser, drei Monitore gleichzeitig anzusprechen. Woohoo. Das Neue an der Sache ist wohl, dass es mittlerweile auch Spiele abseits des <em>MS Flight Simulator</em> gibt, die mit drei oder mehr Bildschirmen was anfangen können. <em>Burnout Paradise</em> auf dreimal 1280&#215;768 mit 145° Blickwinkel war schon ein Erlebnis, aber für jemanden, der bereits seit einiger Zeit mit zwei Monitoren arbeitet, kein Grund zum Erstaunen. Meldet euch wieder, wenn ihr die Auflösung auf <em>einem</em> Bildschirm hinbekommt. Oder besser gleich dreimal Full-HD. Dann hebe ich auch mal beide Augenbrauen.</p>
<p>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Halle 9) hat&#8217;s wohl eher mit der zweiten Hälfte ihres Ressorts, sonst hätten die Damen und Herren gemerkt, dass die humanoiden Roboter, die auf ihrem Stand ausgestellt wurden, auch nur das sind: Humanoid. Sie sind nicht leicht zu koordinieren, der praktische Nutzen von genau zwei Armen (nicht mehr, nicht weniger) ist nach wie vor unbewiesen, und der Eignungsvorteil für bestimmte Aufgaben dem Menschen gegenüber beschränkt sich auf ihre Materialzusammensetzung. Hier möchte ich den schwarzen Peter aber nicht dem BBF zuschieben, denn die halbe Robotikbranche ist dieser Maxime verfallen. Dabei könnte man sich das Entwicklerleben so viel leichter machen, wenn man sich ein paar Dinge vor Augen führt: Der beliebteste Filmroboter ist weder der altruistische Sonny aus <em>I, Robot</em> noch Pixars liebeskranker <em>Wall•E</em>, sondern der rollende Blecheimer R2-D2 aus <em>Star Wars</em>. Ähnliches gibt es in der echten Welt zu sehen, wo Sonys Aibo in Hundeform ein Kassenschlager ist, während zu humanoide Roboter Menschen eher abschrecken. Sei&#8217;s drum – wenn das menschliche Maschinengehampel Forschungszwecken dient, soll es mir egal sein.</p>
<p>Eine komplette Halle (22) hatte Chipgigant Intel besetzt, um seine aktuelle Core-i7-Familie zu bewerben. Als Vehikel diente dabei die Electronic Sports League, genauer gesagt die Intel Extreme Masters III, beides Begriffe außerhalb der üblichen Gesprächsthemen eines normalen CeBIT-Besuchers. Entsprechend fremd wirkte das Spektakel, bei dem wettbewerbsmäßig die Spiele <em>Counter-Strike</em> und <em>World of Warcraft</em> gespielt und die Matches mit Audiokommentar unterlegt auf zwei großen Leinwänden vor Hunderten U30-Zuschauern gezeigt wurden. Aufwändig – klar, effektvoll – sicher, relevant – weit davon entfernt. Zum einen entfalten die brandneuen i7-Prozessoren ihre durchaus beeindruckende Mehrleistung gegenüber den älteren Core-2-Modellen hauptsächlich bei Anwendungsprogrammen und gerade eben <strong>nicht</strong> bei Spielen. Ferrari präsentiert seine neuen Motoren doch auch nicht in der Tempo-30-Zone. Zum anderen ist <em>WoW</em> mittlerweile vier Jahre, <em>Counter-Strike</em> satte zehn Jahre alt. Beide Spiele nutzen die Leistung eines Core i7 nicht einmal ansatzweise aus; selbst die Core 2 Extreme, mit denen sie gespielt wurden, sind hoffnungslos überdimensioniert.</p>
<p>Etwas unterdimensioniert war leider der Rechner für die Multiview-Präsentation auf &#8220;unserem&#8221; Stand in Halle 9, wo ich meine kleine Bashing-Tour über die CeBIT 2009 beenden möchte. Die Volleyballerinnen von Alemannia Aachen ruckelten sich in vierfacher Ausfertigung über den nur teilweise ausgefüllten HD-Fernseher und waren auch nicht immer absolut synchron, aber immerhin funktionierten Konzept und Technik, auch wenn der ausgelobte Lockspruch &#8220;Wir haben die BluRay ins Internet gebracht. Und nicht nur das – wir haben sie erweitert!&#8221; reichlich übertrieben war. Nicht so übertrieben jedoch wie der Name des Programms, das ein lang- und fettighaariger Mensch von der Fernuniversität Hagen am anderen Ende unseres Gemeinschaftsstands ausstellte: Ein &#8220;Total Freedom&#8221; genanntes Programm zur Steuerung von Powerpoint- oder PDF-Präsentationen durch Gesten, das jedoch so überaus empfindlich reagierte, dass selbst Passanten auf der gegenüber liegenden Seite des Ganges Folien umschalteten, ohne es zu merken. &#8220;Total Freedom if by total you mean that you must not make the slightest move unless you want to flip pages&#8221; wäre wohl ein passenderer Name gewesen.</p>
<p>Zumindest lustig anzuschauen, so wie der Rest der Messe.</p>
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		<title>Grastricht</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 18:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[C-MD]]></category>
		<category><![CDATA[Maastricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bonnie hatte schon so eine Vorahnung.
Es gibt nachvollziehbare Gründe für eine Fahrt nach Maastricht. Die Stadt ist in hohem Maße shoppinggeeignet (sofern man eine Frau ist), die vorherrschende Architektur weiß zu gefallen, und die Hogeschool Zuyd liegt ebenfalls dort. Letzteres war unser Beweggrund für den Trip über die Grenze, denn heute fand der &#8220;Informationstag&#8221; für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bonnie hatte schon so eine Vorahnung.</p>
<p>Es gibt nachvollziehbare Gründe für eine Fahrt nach Maastricht. Die Stadt ist in hohem Maße shoppinggeeignet (sofern man eine Frau ist), die vorherrschende Architektur weiß zu gefallen, und die Hogeschool Zuyd liegt ebenfalls dort. Letzteres war unser Beweggrund für den Trip über die Grenze, denn heute fand der &#8220;Informationstag&#8221; für uns bald international tätige C-MD-Studenten statt. Die Anführungszeichen erklären sich aus der phänomenalen Länge der Veranstaltung, die nur knapp die Eine-Stunde-Grenze überschritt.</p>
<p>Ein weitaus häufiger genannter Grund für die Reise in die Niederlanden ist jedoch die dortige Gesetzeslage. Die interessanten Abschnitte dürften in etwa bekannt sein und werden deshalb auch nicht näher vorgestellt, jedenfalls scherzte Bonnie bereits auf der Hinfahrt, dass der mit mehreren Studenten besetzte Mercedes ihres Vaters mit Bielefelder Kennzeichen nicht gerade ein Muster an Unauffälligkeit sei.</p>
<p>Die Polizei, die uns offenbar für eklatant dreist oder eklatant dämlich hält, ließ sich auf der Rückfahrt dann auch nicht zweimal (genau genommen auch nicht <em>einmal</em>) bitten und zog uns kurz vor Aachen mit dem optischen Abschleppseil aus dem Verkehr. Wir freuten uns trotz des Schneefalls auf das kleine Intermezzo mit unseren treuen Staatsdienern, und Flo hatte auf dem Beifahrersitz sogar kurz überlegt, allein um der Gelegenheit willen noch etwas verdächtiger zu wirken, als er es seiner Herkunft wegen sowieso schon ist. Als die Polizisten uns nach der Herausgabe unserer Papiere jedoch weitestgehend in Ruhe ließen, waren wir etwas enttäuscht. Nur Daniel, der zwecks Aussagenabgleich das Auto verlassen musste, lief draußen zu Hochform auf und erklärte seinem Interviewer sämtliche Details unseres Studiengangs. Der jedoch wollte von Interdisziplinarität, fünf Säulen und Monschau nicht viel hören, und so konnten wir nach der üblichen Durchleuchtung unserer Personalien unbehelligt weiterfahren.</p>
<p>Schade eigentlich.</p>
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