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	<title>A Nerd&#039;s Tale &#187; Allgemein</title>
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	<description>Philosophisches, Sinnloses, manchmal auch gleichzeitig</description>
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		<title>Atheismus = Fundamentalismus?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 22:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit habe ich zwei Debatten beigewohnt, was etwas beschämend sein dürfte. Rückblickend auf die Qualität der Debatten kann ich mir allerdings kaum einen Vorwurf machen: Die intelligence²-Debatte zur Behauptung "Atheismus ist der neue Fundamentalismus" am heutigen Abend litt an schlechter Argumentation (auf Seite der religiösen Befürworter) sowie an langatmigen und ziellosen Fragen aus dem Saalpublikum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit habe ich zwei Debatten beigewohnt, was für jemanden, der sich als politisch zumindest interessiert bezeichnet, etwas beschämend sein dürfte. Rückblickend auf die Qualität der Debatten kann ich mir allerdings kaum einen Vorwurf machen: Die &#8220;Diskussionsrunde&#8221; diverser Oberbürgermeisterkandidaten Ende August war ein unausstehliches Sammelsurium von Wahlsprüchen und Parteiengezänk. Die intelligence²-Debatte zur Behauptung &#8220;Atheismus ist der neue Fundamentalismus&#8221; am heutigen Abend litt an ebenso schlechter Argumentation, zumindest auf Seite der religiösen Befürworter, sowie an langatmigen und ziellosen Fragen aus dem Saalpublikum.</p>
<p>Hätte man vor Anbeginn der Veranstaltung mal genau geklärt, was Fundamentalismus überhaupt ist (das unumstößliche Festhalten an Überzeugungen und Dogmen unabhängig von ethischen und kulturellen Wandeln), hätte die ganze Debatte, wenn sie denn überhaupt stattgefunden hätte, keine drei Minuten gedauert. Der moderne Atheismus, geboren aus Neugier am Bestehenden sowie der Unzufriedenheit mit den dogmatisch feststehenden (unlogischen) religiösen Welterklärungen und den daraus gezogenen Konsequenzen, ist zu Fundamentalismus per definitionem <em>überhaupt nicht in der Lage</em>. Der Biologe Prof. Richard Dawkins und der Philosoph A. C. Grayling verstanden diese Tatsache auch wortgewandt zu vertreten, mussten sich jedoch ermüdend oft gegen Versuche der kirchlichen Seite zur Wehr setzen, bereits die Infragestellung einer göttlichen Macht aus Mangel an Beweisen zum &#8220;Fundamentalismus&#8221; umzudichten.</p>
<p>Ich kann mich nicht an jede einzelne Wortmeldung erinnern, schon weil ich angesichts diverser logischer Fehler in den Beiträgen der Pro-Fraktion mehrfach meinen Kopf gegen die Tischplatte hauen musste. Deshalb lasse ich den Verlauf der Debatte im Detail unkommentiert. Glücklicherweise beinhaltete die Veranstaltung auch eine Publikumsumfrage, an der auch die Zuschauer des <a title="Live-Stream" href="http://www.intelligencesquared.com/live" target="_blank">Live-Streams</a> teilnehmen konnten. Die Ergebnisse sagen viel mehr über die Qualität der Argumente aus, als ich es je könnte.</p>
<p><strong>Atheismus ist der neue Fundamentalismus<br />
</strong>Vor der Debatte (Saalpublikum/Online)<br />
Ja: 333/48<br />
Nein: 675/837<br />
Weiß nicht: 389/72</p>
<p>Nach der Debatte<br />
Ja: 363/35 (+30/-13)<br />
Nein: 1070/877 (+395/+40)<br />
Weiß nicht: 85/12 (-304/-60)</p>
<p>Hoffentlich ist das Thema bald mal vom Tisch.</p>
<p>Mein Dank geht an P.Z. Myers, ohne dessen <a title="Post auf P.Z. Myers' Pharyngula-Blog" href="http://scienceblogs.com/pharyngula/2009/11/_atheism_is_the_new_fundamenta.php" target="_blank">Hinweis</a> ich von der ganzen Sache nichts mitgekommen hätte.</p>
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		<title>&#8220;Neue&#8221; Version</title>
		<link>http://www.tweiler.de/2009/09/neue-version/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 23:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[sinnfrei]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz tolle Idee, Wordpress.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_91" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.tweiler.de/wp-content/uploads/Wordpress_update.PNG"><img class="size-medium wp-image-91" title="Wordpress_update" src="http://www.tweiler.de/wp-content/uploads/Wordpress_update-300x60.PNG" alt="Wordpress-Update" width="300" height="60" /></a><p class="wp-caption-text">Wordpress-Update</p></div>
<p>Ganz tolle Idee, Wordpress.</p>
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		<title>Upda7e</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 18:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt muss schon Leetspeek herhalten, nur damit ich noch eine stilechte Überschrift zustande bekomme, aber beim nächsten Mal geht&#8217;s auch wieder um was anderes. Immerhin haben die Vorlesungen zumindest in Maastricht wieder angefangen, und es gibt somit wieder andere Dinge, mit denen ich hier nerven kann.
Apropos Maastricht: Für das Modul &#8220;Community Building&#8221; war ich gezwungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt muss schon Leetspeek herhalten, nur damit ich noch eine stilechte Überschrift zustande bekomme, aber beim nächsten Mal geht&#8217;s auch wieder um was anderes. Immerhin haben die Vorlesungen zumindest in Maastricht wieder angefangen, und es gibt somit wieder andere Dinge, mit denen ich hier nerven kann.</p>
<p>Apropos Maastricht: Für das Modul &#8220;Community Building&#8221; war ich gezwungen, also extrinsisch motiviert, noch einen Blog aufzusetzen, der sich nur um eben dieses Community Building dreht. Sollte irgendwer das auch noch lesen wollen, gibt&#8217;s den Blog <a title="hier" href="http://www.tweiler.de/cb/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Jetzt aber zurück zum oben angekündigten Thema: Mittlerweile ist ein Monat vergangen, und ich komme mit dem sich immer noch ein bisschen wie ein Fremdkörper anfühlenden 7 immer besser zurecht. Nicht unwesentlich dazu beigetragen haben ein paar Kleinigkeiten&#8230;</p>
<ul>
<li>Ich habe wieder eine funktionstüchtige Webcam. Gut, das war angekündigt, ist aber trotzdem toll.</li>
<li>Mein geliebter Synthi lässt sich auch wieder benutzen. Musste zwar ein bisschen mit verschiedenen Betriebsmodi herumfrickeln, aber es klappt.</li>
<li>Die Abstürze haben aufgehört, auch wenn&#8217;s nicht am Mainboardtreiber gelegen hat. Irgendein Programmmodul kam nicht damit zurecht, dass die Grafikkarte zu Stromsparzwecken ständig rauf- und runtergetaktet wurde. Jetzt wird die Karte von einem kleinen Tool ständig auf 5 MHz unter Maximaltakt gehalten (Vorsicht ist die Mama von der Box mit dem alten Geschirr drin), und seitdem habe ich nicht einen einzigen Bluescreen oder Freeze oder sonstwas gesehen.</li>
</ul>
<p>Das war&#8217;s für&#8217;s erste darüber. Für meinen Drucker ist mir noch nichts eingefallen, weil Canon wohl selbst keine Treiber mehr produzieren dürfte, aber immerhin kann ich ihn mit dem Laptop noch benutzen.</p>
<p>So, jetzt gibt&#8217;s Essen. Adios.</p>
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		<title>7-Sünden</title>
		<link>http://www.tweiler.de/2009/08/7-sunden/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 00:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin ein Egozentriker.
Das ist an sich nicht gerade eine neue und keineswegs eine überraschende Erkenntnis, gilt das doch in unterschiedlichem Ausmaß für jeden Menschen, gleich wie sozial er sich gibt oder inwieweit er sich dessen überhaupt bewusst ist. Der Grund dafür, dass ich hier unnötigerweise Offensichtliches herausposaune, liegt darin, dass ich in meinem letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein Egozentriker.</p>
<p>Das ist an sich nicht gerade eine neue und keineswegs eine überraschende Erkenntnis, gilt das doch in unterschiedlichem Ausmaß für jeden Menschen, gleich wie sozial er sich gibt oder inwieweit er sich dessen überhaupt bewusst ist. Der Grund dafür, dass ich hier unnötigerweise Offensichtliches herausposaune, liegt darin, dass ich in meinem letzten Beitrag angekündigt hatte, eine Fortsetzung zu liefern und zu erzählen, wie sich mein Schreibtischgeschoss mit Microsofts neuem Betriebssystem herumschlägt.</p>
<p>Egozentrisch war dabei schon die Annahme, dass die bessere Taskleiste, der bessere Soundmixer und all die anderen Eigenschaften von Windows 7, die nur dazu führen, dass <strong>ich</strong> es bequemer habe, alles sind, was man bei einem Systemwechsel bedenken muss. Dass so ein Computer ein komplexes Zusammenspiel von Teilen unterschiedlichster Herkunft darstellt, hatte ich arroganterweise missachtet. Die Quittung dafür bekomme ich mittlerweile in kleinen Häppchen serviert, die ich zwecks besserer Übersicht einfach wieder in eine Liste packe:</p>
<ul>
<li>Mein Lieblingscomputerspiel &#8220;FlatOut 2&#8243; lässt sich nur noch mit Hilfe eines Cracks spielen, da der blöde Kopierschutz inkompatibel ist und vom Spiel selbst dann nicht erkannt wird, wenn man eine kompatible neue Version aufspielt. Microsoft drängt mich in die Illegalität. Vielleicht auch noch mit einer Reihe anderer Spiele, mal sehen.</li>
<li>Meine Grafikkarte produziert (-e bis zum heutigen Nachmittag) unregelmäßig Bildfehler und Freeze-Abstürze. Das Problem scheint nach der Installation neuer Treiber fürs Mainboard behoben zu sein, aber mit dem Aufatmen warte ich noch ein paar Tage.</li>
<li>Meine Webcam redet nicht mehr mit mir. Also metaphorisch. Gut, das ist nichts neues. Die neue Cam ist schon auf dem Weg.</li>
<li>Mein Drucker redet auch nicht mehr mit mir – äußerst ärgerlich. Für den gibt&#8217;s aber noch Hoffnung, also neue Treiber. Bald vielleicht.</li>
<li>Mein Synthesizer redet auch nicht mehr mit mir. Die Abhilfe (alternative Verbindungskabel) kommt mit der Post, zusammen mit der Cam.</li>
</ul>
<p>Den ganzen Sch*** hätte ich mir eigentlich denken können, beim Umstieg von 98 auf 2000 damals war&#8217;s ähnlich.</p>
<p>Nicht missverstehen bitte! Der Rest von Windows 7 gefällt mir nach wie vor ziemlich gut. Wenn&#8217;s was neues gibt, nerve ich hier wieder damit herum. Auch wenn mir irgendwann die Überschriften ausgehen dürften.</p>
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		<title>7 up</title>
		<link>http://www.tweiler.de/2009/08/7-up/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 00:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie schon via Twitter angedroht habe ich heute bei herrlichen 25 °C Außen- und 28 °C Innentemperatur nicht etwa im Park gelesen oder endlich mal mein repariertes Fahrrad probegefahren, sondern die dringlichste aller Computer-Binsenweisheiten &#8220;Never change a running system&#8221; in den Wind geschlagen und das extrem neue Windows 7 auf meinem Hauptrechner installiert. Ich, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon via Twitter angedroht habe ich heute bei herrlichen 25 °C Außen- und 28 °C Innentemperatur nicht etwa im Park gelesen oder endlich mal mein repariertes Fahrrad probegefahren, sondern die dringlichste aller Computer-Binsenweisheiten &#8220;Never change a running system&#8221; in den Wind geschlagen und das extrem neue Windows 7 auf meinem Hauptrechner installiert. Ich, der ich damals schon Windows 98 übelst verabscheut (&#8220;95 ist doch viel besser!&#8221;) und Vista komplett übersprungen habe, benutze jetzt ein System, das so neu ist, dass es erst in zwei Monaten überhaupt im Laden steht. Selbst als MSDNAA-Genießer musste ich mir die Installations-DVD aus einer per BitTorrent geladenen deutschen Ultimate-Version zurechtschnippeln, bevor ich die von der FH zur Verfügung gestellte Lizenz in meiner Muttersprache benutzen konnte.</p>
<p>Skurriles Detail in dem Zusammenhang: Die FH bietet neben der englischen Professional-Version von Windows 7 eine DVD mit Language Packs an, mit denen man die Sprache einer Windows-Installation nachträglich ändern kann. Dummerweise funktioniert genau das eben <strong>nicht</strong> mit der Professional-Version, sondern nur mit Windows 7 Enterprise oder Ultimate. Daher das oben erwähnte Rumgefrickel.</p>
<p>Die Installation selbst dauerte etwa eine Dreiviertelstunde – etwas überraschend für mich. Nicht ganz unvorsichtigerweise hatte ich mir das System im Vorfeld auf einem virtuellen PC installiert, was nur knapp 20 Minuten in Anspruch genommen hatte. Dass der &#8220;richtige&#8221; Rechner während der Installation aber zwei großzügige Pausen einlegte, in denen auf Bildschirm wie Festplatte mehrere Minuten lang so ziemlich gar nichts passierte, stand nicht auf dem Plan.</p>
<p>Davon abgesehen verlief die ganze Konfiguration erstaunlich stressfrei, weshalb ich euch die Einzelheiten ab hier erspare und nur ein paar vollkommen unzusammenhängende Dinge aufliste, die mir seitdem aufgefallen sind.</p>
<ul>
<li>Die Aero-Snap-Funktion, die ein Fenster automatisch auf die halbe Bildschirmbreite einpasst, wenn man es an den linken oder rechten Bildschirmrand zieht, ist herrlich nutzlos, wenn man zwei Monitore nebeneinander hat, denn auf der Grenze zwischen den Bildschirmen funktioniert sie nicht. [Nachtrag: Mit Windows-Taste und Links/Rechts funktioniert es doch. Glück gehabt.]</li>
<li>Der seit Vista eingeführte neue Soundmixer, der jedem Programm mit Soundausgabe einen eigenen Regler zuweist, ist ein Segen sondergleichen: Ich kann endlich TweetDeck etwas leiser drehen, ohne dass Miranda dadurch unhörbar wird. Ganz großartig.</li>
<li>Die neue Taskleiste ist gewöhnungsbedürftig, aber ich habe jetzt schon kein Bedürfnis mehr, sie auf die dreifache Breite zu ziehen, wie noch bei Windows XP.</li>
<li>Alte Hardware ist nicht so gut geeignet. Treiber für meine Webcam gibt es nicht und wird es nie mehr geben, genau wie für die Tastatur. Letztere funktioniert wenigstens noch eingeschränkt.</li>
<li>Die Taskvorschau beim Mouseover (sehr nützlich auch am Microsoft-Stand auf der Gamescom) ist sehr praktisch bei Programminstallationen.</li>
<li>Meine Soundkarte ist unter Windows 7 kurioserweise etwa viermal so laut wie unter Windows XP.</li>
<li>C&amp;C Alarmstufe Rot 3 läuft genauso flüssig wie gestern. Sehr gut.</li>
<li>Die meisten Windows-Gadgets sind ziemlicher Müll.</li>
<li>foobar2000 hat mich mit etwa 15 unbrauchbaren Plugins überrascht, nur weil ich 64 Bit benutze. Gut, dass ich die Plugins auch wirklich nicht brauche.</li>
<li>Man kommt sich wie der dämlichste Amateur vor, wenn man Vista nicht kennt und in 7 zunächst nichts auf die Kette bekommt. Zum Beispiel die Internetverbindung. Dabei ist es so viel einfacher als in XP, wenn man&#8217;s gerafft hat.</li>
</ul>
<p>Naja, soviel zu Tag 1. Fortsetzung folgt.</p>
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		<title>Kaufrausch</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 22:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Urlaub sieht es diesen Sommer eher schlecht aus. Allein die Ausbeute der letzten 2½ Wochen hat schon den Gegenwert einer kleinen Pauschalreise. Und ich rede noch großspurig herum, ich könnte mit Geld umgehen.
Auf Anfrage: Das mittlere Buch, das wie seine beiden Nachbarn nur 1,99 € gekostet hat, heißt &#8220;Die täuschend echte uneckige Erde&#8221;. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Urlaub sieht es diesen Sommer eher schlecht aus. Allein die Ausbeute der letzten 2½ Wochen hat schon den Gegenwert einer kleinen Pauschalreise. Und ich rede noch großspurig herum, ich könnte mit Geld umgehen.</p>
<div id="attachment_72" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="lightbox" href="http://www.tweiler.de/wp-content/uploads/Kaufrausch_Juli2009.jpg"><img class="size-medium wp-image-72" title="Kaufrausch_Juli2009" src="http://www.tweiler.de/wp-content/uploads/Kaufrausch_Juli2009-300x225.jpg" alt="Computerspiel, Bücher, CDs, Netzteil, Grafikkarte, Soundkarte, Gamepad" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Computerspiel, Bücher, CDs, Netzteil, Grafikkarte, Soundkarte, Gamepad</p></div>
<p>Auf Anfrage: Das mittlere Buch, das wie seine beiden Nachbarn nur 1,99 € gekostet hat, heißt &#8220;Die täuschend echte uneckige Erde&#8221;. Die schön gestaltete CD unten rechts ist die &#8220;Mario &#038; Zelda Big Band Live CD&#8221;, was der wohl aussagekräftigste CD-Titel in meiner Sammlung sein dürfte. Ein paar Kostproben:</p>
<p>Super Mario 64 Overworld Theme<br />
<a href='http://www.tweiler.de/wp-content/uploads/The-Big-Band-of-Rogues-Opening-Theme-Overworld-Theme-Super-Mario-64.mp3'>The Big Band of Rogues &#8211; Super Mario 64 Theme (Clip)</a><br />
Super Mario Bros. Medley<br />
<a href='http://www.tweiler.de/wp-content/uploads/The-Big-Band-of-Rogues-Medley-of-Super-Mario-Bros-Super-Mario-Bros-1.mp3'>The Big Band of Rogues &#8211; Medley of Super Mario Bros (Clip)</a></p>
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		<title>Was mal jemand entwickeln sollte (Folge 02)</title>
		<link>http://www.tweiler.de/2009/07/was-mal-jemand-entwickeln-sollte-folge-02/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 16:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Willkommen zurück! Nach fast einem Dritteljahr ohne Blogeintrag funktioniert meine Tastatur endlich wieder. Anders kann, aber möchte ich jetzt nicht erklären, warum so lange nichts außer ein paar Twitter-Meldungen von mir zu lesen war. Immerhin: Mein Restleben läuft im Großen und Ganzen super, aber das gehört nicht hierher. Stattdessen noch ein paar gar nicht so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zurück! Nach fast einem Dritteljahr ohne Blogeintrag funktioniert meine Tastatur endlich wieder. Anders kann, aber möchte ich jetzt nicht erklären, warum so lange nichts außer ein paar Twitter-Meldungen von mir zu lesen war. Immerhin: Mein Restleben läuft im Großen und Ganzen super, aber das gehört nicht hierher. Stattdessen noch ein paar gar nicht so absurde Ideen für Dinge, deren Fehlen mich schon des Öfteren geärgert hat.</p>
<p><strong>Teflon-beschichtete Abflussrohre</strong></p>
<p>Die bekannte Analogie, dass ein Computer, ganz gleich wie er ausgestattet sein mag, für die neuesten Programme immer ein kleines Bisschen zu langsam ist, ein kleines Bisschen zu wenig Speicher hat oder einfach generell ungeeignet ist, trifft auch auf Abflussrohre zu. Sie sind immer ein kleines Bisschen zu eng, und so sammelt sich über Wochen und Monate hinweg allerlei Zeug in ihnen an, die Masse verfestigt sich, Gashüllen entstehen, Lebewesen siedeln sich an, bilden Zivilisationen und starten ihre eigenen Blogs. Um solche Mikrokosmen wieder zu entfernen und aus der Dusche keinen Stausee zu machen, ist geradezu apokalyptische Härte notwendig, wenn der rote Rächer aus Gummi das pneumatische Jüngste Gericht durch die substanzhaltigen Sanitärleitungen fegen lässt.</p>
<p>Damit ich diese nervige und obendrein aufwändige Pflicht unnötig machen und die Einwohnerzahl meiner Wohnung drastisch verringern kann, wünsche ich mir anti-haft-beschichtete Abflussrohre, die schon die bloße Anhäufung einfachster Lebensformen wirksam unterbinden und so die drohende Gefahr einer submarinen Invasion erfolgreich bannen können. Es reicht schon, dass so viele Insekten meine Basis infiltrieren können.</p>
<p><strong>Richtschall-Sirenen</strong></p>
<p>Ich bin das, was man gemeinhin eine Nachteule nennt. Bin ich nicht von äußeren Umständen gezwungen, zu bestimmten Zeitpunkten an bestimmten Orten zu erscheinen, so verschiebt sich mein Schlafrhythmus mit schöner Regelmäßigkeit immer und immer weiter nach hinten. Das hat an sich schon einige Nachteile, aber wie um dem Schaden auch noch Spott folgen zu lassen, kommt zu der depressionsfördernden Dunkelheit nicht etwa die zu erwartende Ruhe, sondern ein allnächtliches Martinshornkonzert, das in Fehltiming und Disharmonie nur noch von Bratschen getoppt wird. Lautstärke und Häufigkeit sind dabei nach meinen Beobachtungen antiproportional zum Verkehrsaufkommen, und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es die vielen um 3 Uhr nachts schlafenden Menschen besonders interessiert, welches Auto gerade an ihrem Fenster vorbei fährt.</p>
<p>Wenn ich irgendwas bei der Polizei zu sagen hätte, würde ich mit sofortiger Wirkung Polizeisirenen und dergleichen ab 22 Uhr auf Zimmerlautstärke beschränken (sollen die sich mal an ihre eigenen Gesetze halten) oder akustische Signale einsetzen, die ihren Schalldruck ausschließlich auf die Straße richten. Der Rest braucht&#8217;s doch eh nicht zu wissen, und den Popularitätsschub gibt es gratis dazu. Win-Win!</p>
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		<title>Technikdemo</title>
		<link>http://www.tweiler.de/2009/03/technikdemo/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 02:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die diesjährige CeBIT, beschämenderweise meine erste, lässt mich nach ein paar Tagen Erholung vom überbordenden Schauen und fußplättenden Umherlaufen mit gemischten Gefühlen zurück. Obwohl ein kompletter Messetag nicht ausreichte, um alle Aussteller und Produkte auch nur anzusehen – selbst wenn man die Sintflut aus ostasiatischen Minifirmen, deren Namen fast durch die Bank auf &#8220;-tech&#8221; enden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die diesjährige CeBIT, beschämenderweise meine erste, lässt mich nach ein paar Tagen Erholung vom überbordenden Schauen und fußplättenden Umherlaufen mit gemischten Gefühlen zurück. Obwohl ein kompletter Messetag nicht ausreichte, um alle Aussteller und Produkte auch nur anzusehen – selbst wenn man die Sintflut aus ostasiatischen Minifirmen, deren Namen fast durch die Bank auf &#8220;-tech&#8221; enden, links liegen lässt – und die Ausstellungsfläche locker ausgereicht hätte, um alle Spiele einer Fußball-Weltmeisterschaft gleichzeitig auszutragen, waren richtige Innovationen so schwer zu finden wie eine Nadel in der gesamten Heuernte Ringenbergs seit 1950. Was den trotz 20% Rückgang im Vergleich zum letzten Jahr immer noch vielen Besuchern als Neuerungen verkauft wurden, waren Weiterentwicklungen und mal mehr, mal weniger gut funktionierende Kombinationen bereits bekannter Technologien. Das ist an sich gar nicht besonders schlimm, doch die Konzepte hinter den Produkten und den Präsentationen waren oft von einer derart blindwütigen Sinnlosigkeit beseelt, dass man den Eindruck gewinnen könnte, die Firmen bestünden nur noch aus ihren Werbeabteilungen. Deshalb zog sich durch den Donnerstagnach- und Freitagvormittag, den ich in Hannover verbrachte, ein in seiner Form variierendes, aber immer lauter werdendes &#8220;Warum?&#8221; in meinem Kopf. Warum? Nun&#8230;</p>
<p>Mein kleiner Rundumschlag beginnt bei der Technologie, die seit einer halben Ewigkeit in zahllosen Blogs, Zeitungen und Magazinen bis zur Reizüberflutung hochgejubelt wird: Multitouch-Flächen. Ich muss gestehen, dass mir das Herumspielen mit dem halbrunden, mehrere Meter langen Draufpatschtisch am Telekom-Stand (Halle 26) durchaus Spaß gemacht hat, doch gab&#8217;s das (in besserer Form) auch schon auf der CeBIT 2008. Das sei hier verziehen, glänzte der Stand der FH Aachen doch auch nicht gerade mit technischen Revolutionen, doch hier wird eine nur bedingt marktreife und dazu fehlgeleitete Technologie auf die Kunden losgelassen. Der Pferdefuß liegt dabei gerade in der hervorstechendsten Eigenschaft, denn die Multitouch-Erkennung arbeitet noch zu langsam. Die Bilder und Videos unter der berührungsempfindlichen Oberfläche benötigen ein paar Zehntelsekunden, um den wischenden Bewegungen der Finger zu folgen, was nicht nach viel klingt, sich jedoch zu einer halben Ewigkeit entwickelt, wenn ich mir vorstelle, mein Mauszeiger hätte eine solche Verzögerung. Schnelles und präzises Arbeiten lässt sich so kaum realisieren.</p>
<p>Darüber hinaus müsste man eine goldene Himbeere für die Idee vergeben, diese Technik in einem <strong>Tisch</strong> unterzubringen. Wer hat denn da seinen Verstand in Urlaub geschickt? Mal von den hygienischen Bedenken abgesehen ist die Bedienung eines Computers mit einem horizontal vor dem Benutzer liegenden Bildschirm eine ergonomische Katastrophe geradezu halsbrecherischen Ausmaßes. Wenn der Benutzer dann mal eine Pause braucht, gedankenverloren aufsteht oder die Arme auf die Platte legt und damit den Tisch verrückt spielen lässt, ist das Chaos perfekt. Dass sich das Möbelstück außerdem kaum noch als richtiger Tisch nutzen lässt, fällt da fast schon nicht mehr ins Gewicht.</p>
<p>Weiter geht&#8217;s bei Matrox (Halle 21). Der Grafikchiphersteller widmete seinen Messeauftritt der atemberaubenden Möglichkeit seiner Pixelschubser, drei Monitore gleichzeitig anzusprechen. Woohoo. Das Neue an der Sache ist wohl, dass es mittlerweile auch Spiele abseits des <em>MS Flight Simulator</em> gibt, die mit drei oder mehr Bildschirmen was anfangen können. <em>Burnout Paradise</em> auf dreimal 1280&#215;768 mit 145° Blickwinkel war schon ein Erlebnis, aber für jemanden, der bereits seit einiger Zeit mit zwei Monitoren arbeitet, kein Grund zum Erstaunen. Meldet euch wieder, wenn ihr die Auflösung auf <em>einem</em> Bildschirm hinbekommt. Oder besser gleich dreimal Full-HD. Dann hebe ich auch mal beide Augenbrauen.</p>
<p>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Halle 9) hat&#8217;s wohl eher mit der zweiten Hälfte ihres Ressorts, sonst hätten die Damen und Herren gemerkt, dass die humanoiden Roboter, die auf ihrem Stand ausgestellt wurden, auch nur das sind: Humanoid. Sie sind nicht leicht zu koordinieren, der praktische Nutzen von genau zwei Armen (nicht mehr, nicht weniger) ist nach wie vor unbewiesen, und der Eignungsvorteil für bestimmte Aufgaben dem Menschen gegenüber beschränkt sich auf ihre Materialzusammensetzung. Hier möchte ich den schwarzen Peter aber nicht dem BBF zuschieben, denn die halbe Robotikbranche ist dieser Maxime verfallen. Dabei könnte man sich das Entwicklerleben so viel leichter machen, wenn man sich ein paar Dinge vor Augen führt: Der beliebteste Filmroboter ist weder der altruistische Sonny aus <em>I, Robot</em> noch Pixars liebeskranker <em>Wall•E</em>, sondern der rollende Blecheimer R2-D2 aus <em>Star Wars</em>. Ähnliches gibt es in der echten Welt zu sehen, wo Sonys Aibo in Hundeform ein Kassenschlager ist, während zu humanoide Roboter Menschen eher abschrecken. Sei&#8217;s drum – wenn das menschliche Maschinengehampel Forschungszwecken dient, soll es mir egal sein.</p>
<p>Eine komplette Halle (22) hatte Chipgigant Intel besetzt, um seine aktuelle Core-i7-Familie zu bewerben. Als Vehikel diente dabei die Electronic Sports League, genauer gesagt die Intel Extreme Masters III, beides Begriffe außerhalb der üblichen Gesprächsthemen eines normalen CeBIT-Besuchers. Entsprechend fremd wirkte das Spektakel, bei dem wettbewerbsmäßig die Spiele <em>Counter-Strike</em> und <em>World of Warcraft</em> gespielt und die Matches mit Audiokommentar unterlegt auf zwei großen Leinwänden vor Hunderten U30-Zuschauern gezeigt wurden. Aufwändig – klar, effektvoll – sicher, relevant – weit davon entfernt. Zum einen entfalten die brandneuen i7-Prozessoren ihre durchaus beeindruckende Mehrleistung gegenüber den älteren Core-2-Modellen hauptsächlich bei Anwendungsprogrammen und gerade eben <strong>nicht</strong> bei Spielen. Ferrari präsentiert seine neuen Motoren doch auch nicht in der Tempo-30-Zone. Zum anderen ist <em>WoW</em> mittlerweile vier Jahre, <em>Counter-Strike</em> satte zehn Jahre alt. Beide Spiele nutzen die Leistung eines Core i7 nicht einmal ansatzweise aus; selbst die Core 2 Extreme, mit denen sie gespielt wurden, sind hoffnungslos überdimensioniert.</p>
<p>Etwas unterdimensioniert war leider der Rechner für die Multiview-Präsentation auf &#8220;unserem&#8221; Stand in Halle 9, wo ich meine kleine Bashing-Tour über die CeBIT 2009 beenden möchte. Die Volleyballerinnen von Alemannia Aachen ruckelten sich in vierfacher Ausfertigung über den nur teilweise ausgefüllten HD-Fernseher und waren auch nicht immer absolut synchron, aber immerhin funktionierten Konzept und Technik, auch wenn der ausgelobte Lockspruch &#8220;Wir haben die BluRay ins Internet gebracht. Und nicht nur das – wir haben sie erweitert!&#8221; reichlich übertrieben war. Nicht so übertrieben jedoch wie der Name des Programms, das ein lang- und fettighaariger Mensch von der Fernuniversität Hagen am anderen Ende unseres Gemeinschaftsstands ausstellte: Ein &#8220;Total Freedom&#8221; genanntes Programm zur Steuerung von Powerpoint- oder PDF-Präsentationen durch Gesten, das jedoch so überaus empfindlich reagierte, dass selbst Passanten auf der gegenüber liegenden Seite des Ganges Folien umschalteten, ohne es zu merken. &#8220;Total Freedom if by total you mean that you must not make the slightest move unless you want to flip pages&#8221; wäre wohl ein passenderer Name gewesen.</p>
<p>Zumindest lustig anzuschauen, so wie der Rest der Messe.</p>
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		<title>Ich denke, also bin ich. Echt?</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2009 01:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich hat sich in meinem Heimatdorf jemand vor den Zug geworfen.
Das ist an sich nichts absolut außergewöhnliches, denn sowas passiert in der Gegend im Schnitt zweimal pro Jahr. Normalerweise schenke ich diesen freiwillig dahingeschiedenenfetzten Menschen keinerlei weitere Beachtung, von Mitleid oder Verständnis mal ganz zu schweigen. So wollte ich auch meiner Mutter, die mir die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich hat sich in meinem Heimatdorf jemand vor den Zug geworfen.</p>
<p>Das ist an sich nichts absolut außergewöhnliches, denn sowas passiert in der Gegend im Schnitt zweimal pro Jahr. Normalerweise schenke ich diesen freiwillig dahinge<del>schiedenen</del>fetzten Menschen keinerlei weitere Beachtung, von Mitleid oder Verständnis mal ganz zu schweigen. So wollte ich auch meiner Mutter, die mir die Beweggründe jenes Mannes mitteilte, dagegenhalten, dass es ziemlich dämlich gewesen sei, nur zur Lösung vergleichsweise lapidarer Probleme seine Existenz (zu beenden). Meine wörtliche Rede kam jedoch nur bis zur Klammer, denn vor dem Satzende bog mein Kopf plötzlich scharf ab und schaute sich das Ganze nochmal an.</p>
<p>Dieser jetzt über die Front einer Elektrolok verteilte Mensch hatte versucht, seinen Problemen zu entfliehen. Die Methode Suizid schien – unabhängig davon, dass sie vielen anderen Leuten einen Haufen Probleme verursachte – für ihn ein probates Mittel zum Erreichen dieses Ziels zu sein. Nun impliziert der Versuch, einen Ausweg aus einer Problemsituation zu finden, den Wunsch, eine Nicht-Problemsituation zu erleben. Hier beginnt die Logik des Selbstmordes zu bröckeln, und sie lässt sich nur noch aufrecht erhalten, wenn der Täter annahm, dass er noch Gelegenheit dazu bekäme, seine Problemlosigkeit zu genießen – dass es für ihn noch irgendetwas <em>danach</em> gäbe. Diese Einstellung der Welt gegenüber ist die direkte Antwort der Menschheit auf die Jahrtausende alte Angst vor der eigenen Vergänglichkeit, und genauso wie im Falle der derzeitigen Finanzkrise oder des schleichenden Ruins unseres Planeten sieht man hier wieder, wie schön sich ein Problem beseitigen lässt, wenn man so tut, als sei es gar nicht da.</p>
<p>Aber ich schweife ab. Es gilt den Kampf gegen die Vergänglichkeit zu gewinnen. Die Kirche hat dazu als Gegenstück zum nachweisbar nicht unvergänglichen menschlichen Körper die &#8220;Seele&#8221; erfunden, die Manifestation des Ichs als körperloses Irgendwas. Zum Leidwesen dieser Theorie hat es noch kein Wissenschaftler geschafft, die Existenz einer Seele zu belegen, und ich glaube, mich im Schulterschluss mit der Logik nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen, wenn ich behaupte, dass es die Seele nicht gibt. Die moderne Wissenschaft vertritt die Ansicht, dass das jedem Menschen innewohnende &#8220;Ich&#8221;-Bewusstsein eine Illusion des eigenen neuronalen Systems ist, entwickelt, um eine Basisposition für das Treffen von komplexen Entscheidungen zu besitzen.</p>
<p>Ein kleines Gedankenexperiment: Was unterscheidet mein eigenes Bewusstsein von z.B. dem meiner Schwester? Sicher, sie sind Projektionen verschiedener neuronaler Systeme, doch in ihrem Wesen sind sie nicht verschieden. Das erlebte &#8220;Ich&#8221;, das gerade diesen Text schreibt, fühlt sich für sich selbst genauso an wie das &#8220;Ich&#8221; meiner Schwester. Jeder Mensch trägt genetisch die Einbildung seiner jeweils eigenen Person mit sich; die Existenz einer wirklichen Person als metaphysische Entität ist nicht nachweisbar und sollte damit als interpretierbar angesehen werden. Wir wissen, dass unser Ich-Bewusstsein nicht bereits am Anfang unserer Evolution vorhanden war, sondern sich im Laufe der Jahrmillionen entwickelt hat. Was wir heute als &#8220;Tiere&#8221; bezeichnen, sind niedriger intelligente Lebewesen ohne eigenes Ich-Bewusstsein, doch das war der Mensch auch einmal; das freudsche Ego musste erst daraus entstehen. Dennoch gehen wir stillschweigend davon aus, dass die Personenidentität bis zum Ende des menschlichen Daseins die vorherrschende Projektion unserer Gehirne sein wird, was eine nicht unerhebliche Arroganz in Bezug auf unsere Spezies offenbart.</p>
<p>Es gibt keine Anzeichen dafür, dass wir mit Entwickeln fertig sind, also ist es durchaus möglich, dass das Ich-Bewusstsein nur eine Stufe darstellt. Heutige Auslegungen des Buddhismus und Hinduismus etwa enthalten ein Hyperbewusstsein, das das menschliche Bewusstsein als Inkarnation eines kollektiven Gesamtbewusstseins ansieht und die Person als Konzept in den Hintergrund drängt. Im Erbmaterial ist so eine Weltanschauung nicht enthalten, doch vielleicht ist das der nächste evolutive Schritt. Die Borg haben das Modell aufgegriffen, die Yrr haben es perfektioniert. Möglicherweise zieht der Mensch irgendwann nach, wenn er&#8217;s bis dahin schafft.</p>
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		<title>Was mal jemand entwickeln sollte (Folge 01)</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 14:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[ÖPNV]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Laufe der Zeit sammeln sich in meinem Kopf Ideen für Dinge an, die mein Leben um einiges leichter machen könnten, wenn es sie denn gäbe. Viele dieser Ideen sind absurd und so schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen sind. Manche jedoch bleiben hängen, weil sie immer wieder auftauchen oder wirklich wirklich wirklich hilfreich wären.
Realwelt-Suchmaschine
Klingt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Laufe der Zeit sammeln sich in meinem Kopf Ideen für Dinge an, die mein Leben um einiges leichter machen könnten, wenn es sie denn gäbe. Viele dieser Ideen sind absurd und so schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen sind. Manche jedoch bleiben hängen, weil sie immer wieder auftauchen oder wirklich wirklich wirklich hilfreich wären.</p>
<p><strong>Realwelt-Suchmaschine</strong></p>
<p>Klingt banal und unrealistisch, könnte aber tatsächlich funktionieren. Ausreichen würde schon ein kleiner RFID-Transmitter, der in einem Aufkleber am Gegenstand befestigt ist und auf ping-ähnliche Anfragen reagiert. Das Suchgerät, ausgestattet mit einer Datenbank mit allen benutzten Transmittern samt entsprechender Gegenstände, müsste lediglich eine Anfrage absenden und könnte dann mit drei Empfängern die Entfernung und Richtung des gesuchten Gegenstands triangulieren. Wenn man auf die Richtungsinformationen verzichten kann, könnte man sowas sogar mit einem Handy realisieren.</p>
<p><strong>Kurzstrecken-EMP</strong></p>
<p>Der Hauptnachteil der öffentlichen Verkehrsmittel ist ihre Öffentlichkeit, denn jedes noch so dämliche Gesocks darf mitfahren, solange die Finanzen mitspielen. Deshalb fällt mir in diesen unprivaten Transportkäfigen die offenkundige Antiproportionalität zwischen Intelligenz und Handylautstärke stärker auf als überall sonst. Die Lösung: Ein kleines Gerät, das auf Knopfdruck einen stark gerichteten elektromagnetischen Puls aussendet, der das störende Gerät (für immer) außer Kraft setzt. Ob so ein Puls mit handelsüblichen Batterien zu erreichen ist, sei mal dahingestellt, und man müsste Vorsicht walten lassen, um nicht die eigene Unterhaltungselektronik zu zerstören. Trotzdem.</p>
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