Unterwegs mi’m Telefon surfen

Frohes neues Jahr!

Zu spät? Egal.

Vorsicht hat manchmal auch seine Nachteile. Zwecks Durchführung meines Bachelor-Projekts (Palm Pre: Einsatzgebiete im Business, Programmiermöglichkeiten, Chancen und Risiken, Multimediavernetzung, Alltagstauglichkeit, Beständigkeit gegen Spritzwasser, Coolness-Faktor, User Interaction Interface Buzzword Management System) habe ich mir das thematisierte Gerät mal von der FH ausgeliehen, kurz ausprobiert und prompt am nächsten Morgen eine Warn-SMS von O2 bekommen, dass der Pre enorme Kosten verursachen könnte, weil er ständig online sei. Das ist bei meinem W-LAN nicht weiter schlimm, aber für den Fall, dass ebendieses nicht verfügbar sein sollte, bin ich mal auf Nummer sicher gegangen und habe mir für den Kleckerbetrag von 8,50 €/Monat (World of Warcraft ist teurer) eine Datenflatrate bei O2 angeschafft. Klingt nach einer willkommenen Idee für die langen Zugfahrten, die über das Karnevalswochenende notwendig waren: Donnerstag weg vom Karneval, Veilchendienstag wieder zurück nach Aachen.

Schade, dass mir das erst bei meinen Eltern eingefallen ist. Und dass ich den Pre aus Sicherheitsgründen in Aachen liegengelassen habe. Jetzt sitze ich im Zug irgendwo zwischen Düsseldorf und Aachen und schreibe über GPRS, mit grandiosen ~30 Kbit/sec, weil mein ansonsten recht gefälliges Nokia 5300 kein UMTS kann. Ich sollte mir dafür so einen Modem-Einwählsound herunterladen, das fühlt sich nämlich genauso an. Nächstes Mal kommt der Pre mit nach Ringenberg; ich weiß sowieso nicht, warum ich da so viel Angst hatte. Mir ist noch nie im Zug oder an einem Bahnhof irgendwas geklaut worden, schon gar nicht aus der geschlossenen Tasche und mit einem Kopfhörer dran, der zu meinen Ohren führt.

Anyway, Internet im Zug ist schon eine feine Sache, gleich in welcher Geschwindigkeit. Naja, ein paar Kbit/sec mehr wären schon nicht schlecht, dann könnte ich nebenbei noch Digitally Imported hören. Nächstes Mal…

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