Dilemn – Better Worlds

06.01.2011 11:44 von Thomas

Schon wieder geht es um Musik. Mein Lieblingsremixer der letzten zwei Jahre gibt sich endlich auch mal die Ehre, ein komplettes Album zu produzieren. Und schon wieder muss ich bis März warten, bevor es mehr als einen Teaser zu hören gibt. Im Gegensatz zu Hybrid, die vor knapp einem Jahr satte 10 Minuten gezeigt haben, beschränkt sich “Better Worlds” bislang auf 1:19 Min. Meine Euphorie ist momentan eher verhalten, aber der Teaser ist auch so kurz, dass er eher wie ein Radiowerbespot wirkt.

Dilemn – BETTER WORLDS (album’s teaser) by Dilemn

Da lobe ich mir momentan noch eher einen anständigen Full-Size-Remix. Das Ding nehme ich mit auf die Insel:
Seductions – Anger (Dilemn Remix) by Dilemn

Today I Learned – 6. Januar 2011

06.01.2011 11:22 von Thomas

Hallo Welt, lange nicht gesehen!

In hoffentlich nicht besonders loser Folge werde ich ab heute die kleinen und häufig unerwarteten Schritte beschreiben, in denen sich mir die Welt enthüllt. Da es sich meistens um recht banale Sachen und/oder Selbstverständlichkeiten handelt, ist genügend Potenzial für dich (Welt, Leser) vorhanden, dich über mich lustig zu machen. Fire when ready.

Gelernt habe ich heute, genauer gesagt gerade eben, dass die Abkürzungen i18n und L10n, häufig zu finden bei in mehreren Sprachen existierenden Computerprogrammen, schlicht für die Worte “internationalization” und “localization” stehen. Die Zahlen stehen für die Anzahl der Zeichen zwischen dem ersten und letzten Buchstaben. [zeigefinger]Sowas nennt sich Numeronym.[/zeigefinger]

Hybrid – Disappear Here

12.03.2010 22:59 von Thomas

Ich glaube, ich habe mein Album des Jahres schon gefunden. Der 10-Minuten-Teaser jedenfalls läuft bei mir rauf und runter. Und das Video zur neuen Single “Break My Soul” (übrigens vollständig mit einer Canon EOS 7D gefilmt) passt perfekt dazu.

Teaser zu “Disappear Here”

Video zu “Break My Soul”

Hybrid – Break My Soul (Music Video) from Hybrid on Vimeo.

Unterwegs mi’m Telefon surfen

16.02.2010 15:17 von Thomas

Frohes neues Jahr!

Zu spät? Egal.

Vorsicht hat manchmal auch seine Nachteile. Zwecks Durchführung meines Bachelor-Projekts (Palm Pre: Einsatzgebiete im Business, Programmiermöglichkeiten, Chancen und Risiken, Multimediavernetzung, Alltagstauglichkeit, Beständigkeit gegen Spritzwasser, Coolness-Faktor, User Interaction Interface Buzzword Management System) habe ich mir das thematisierte Gerät mal von der FH ausgeliehen, kurz ausprobiert und prompt am nächsten Morgen eine Warn-SMS von O2 bekommen, dass der Pre enorme Kosten verursachen könnte, weil er ständig online sei. Das ist bei meinem W-LAN nicht weiter schlimm, aber für den Fall, dass ebendieses nicht verfügbar sein sollte, bin ich mal auf Nummer sicher gegangen und habe mir für den Kleckerbetrag von 8,50 €/Monat (World of Warcraft ist teurer) eine Datenflatrate bei O2 angeschafft. Klingt nach einer willkommenen Idee für die langen Zugfahrten, die über das Karnevalswochenende notwendig waren: Donnerstag weg vom Karneval, Veilchendienstag wieder zurück nach Aachen.

Schade, dass mir das erst bei meinen Eltern eingefallen ist. Und dass ich den Pre aus Sicherheitsgründen in Aachen liegengelassen habe. Jetzt sitze ich im Zug irgendwo zwischen Düsseldorf und Aachen und schreibe über GPRS, mit grandiosen ~30 Kbit/sec, weil mein ansonsten recht gefälliges Nokia 5300 kein UMTS kann. Ich sollte mir dafür so einen Modem-Einwählsound herunterladen, das fühlt sich nämlich genauso an. Nächstes Mal kommt der Pre mit nach Ringenberg; ich weiß sowieso nicht, warum ich da so viel Angst hatte. Mir ist noch nie im Zug oder an einem Bahnhof irgendwas geklaut worden, schon gar nicht aus der geschlossenen Tasche und mit einem Kopfhörer dran, der zu meinen Ohren führt.

Anyway, Internet im Zug ist schon eine feine Sache, gleich in welcher Geschwindigkeit. Naja, ein paar Kbit/sec mehr wären schon nicht schlecht, dann könnte ich nebenbei noch Digitally Imported hören. Nächstes Mal…

Atheismus = Fundamentalismus?

30.11.2009 00:12 von Thomas

In letzter Zeit habe ich zwei Debatten beigewohnt, was für jemanden, der sich als politisch zumindest interessiert bezeichnet, etwas beschämend sein dürfte. Rückblickend auf die Qualität der Debatten kann ich mir allerdings kaum einen Vorwurf machen: Die “Diskussionsrunde” diverser Oberbürgermeisterkandidaten Ende August war ein unausstehliches Sammelsurium von Wahlsprüchen und Parteiengezänk. Die intelligence²-Debatte zur Behauptung “Atheismus ist der neue Fundamentalismus” am heutigen Abend litt an ebenso schlechter Argumentation, zumindest auf Seite der religiösen Befürworter, sowie an langatmigen und ziellosen Fragen aus dem Saalpublikum.

Hätte man vor Anbeginn der Veranstaltung mal genau geklärt, was Fundamentalismus überhaupt ist (das unumstößliche Festhalten an Überzeugungen und Dogmen unabhängig von ethischen und kulturellen Wandeln), hätte die ganze Debatte, wenn sie denn überhaupt stattgefunden hätte, keine drei Minuten gedauert. Der moderne Atheismus, geboren aus Neugier am Bestehenden sowie der Unzufriedenheit mit den dogmatisch feststehenden (unlogischen) religiösen Welterklärungen und den daraus gezogenen Konsequenzen, ist zu Fundamentalismus per definitionem überhaupt nicht in der Lage. Der Biologe Prof. Richard Dawkins und der Philosoph A. C. Grayling verstanden diese Tatsache auch wortgewandt zu vertreten, mussten sich jedoch ermüdend oft gegen Versuche der kirchlichen Seite zur Wehr setzen, bereits die Infragestellung einer göttlichen Macht aus Mangel an Beweisen zum “Fundamentalismus” umzudichten.

Ich kann mich nicht an jede einzelne Wortmeldung erinnern, schon weil ich angesichts diverser logischer Fehler in den Beiträgen der Pro-Fraktion mehrfach meinen Kopf gegen die Tischplatte hauen musste. Deshalb lasse ich den Verlauf der Debatte im Detail unkommentiert. Glücklicherweise beinhaltete die Veranstaltung auch eine Publikumsumfrage, an der auch die Zuschauer des Live-Streams teilnehmen konnten. Die Ergebnisse sagen viel mehr über die Qualität der Argumente aus, als ich es je könnte.

Atheismus ist der neue Fundamentalismus
Vor der Debatte (Saalpublikum/Online)
Ja: 333/48
Nein: 675/837
Weiß nicht: 389/72

Nach der Debatte
Ja: 363/35 (+30/-13)
Nein: 1070/877 (+395/+40)
Weiß nicht: 85/12 (-304/-60)

Hoffentlich ist das Thema bald mal vom Tisch.

Mein Dank geht an P.Z. Myers, ohne dessen Hinweis ich von der ganzen Sache nichts mitgekommen hätte.

“Neue” Version

28.09.2009 01:21 von Thomas
Wordpress-Update

Wordpress-Update

Ganz tolle Idee, WordPress.

Upda7e

26.09.2009 20:42 von Thomas

Jetzt muss schon Leetspeek herhalten, nur damit ich noch eine stilechte Überschrift zustande bekomme, aber beim nächsten Mal geht’s auch wieder um was anderes. Immerhin haben die Vorlesungen zumindest in Maastricht wieder angefangen, und es gibt somit wieder andere Dinge, mit denen ich hier nerven kann.

Apropos Maastricht: Für das Modul “Community Building” war ich gezwungen, also extrinsisch motiviert, noch einen Blog aufzusetzen, der sich nur um eben dieses Community Building dreht. Sollte irgendwer das auch noch lesen wollen, gibt’s den Blog hier.

Jetzt aber zurück zum oben angekündigten Thema: Mittlerweile ist ein Monat vergangen, und ich komme mit dem sich immer noch ein bisschen wie ein Fremdkörper anfühlenden 7 immer besser zurecht. Nicht unwesentlich dazu beigetragen haben ein paar Kleinigkeiten…

  • Ich habe wieder eine funktionstüchtige Webcam. Gut, das war angekündigt, ist aber trotzdem toll.
  • Mein geliebter Synthi lässt sich auch wieder benutzen. Musste zwar ein bisschen mit verschiedenen Betriebsmodi herumfrickeln, aber es klappt.
  • Die Abstürze haben aufgehört, auch wenn’s nicht am Mainboardtreiber gelegen hat. Irgendein Programmmodul kam nicht damit zurecht, dass die Grafikkarte zu Stromsparzwecken ständig rauf- und runtergetaktet wurde. Jetzt wird die Karte von einem kleinen Tool ständig auf 5 MHz unter Maximaltakt gehalten (Vorsicht ist die Mama von der Box mit dem alten Geschirr drin), und seitdem habe ich nicht einen einzigen Bluescreen oder Freeze oder sonstwas gesehen.

Das war’s für’s erste darüber. Für meinen Drucker ist mir noch nichts eingefallen, weil Canon wohl selbst keine Treiber mehr produzieren dürfte, aber immerhin kann ich ihn mit dem Laptop noch benutzen.

So, jetzt gibt’s Essen. Adios.

7-Sünden

30.08.2009 02:56 von Thomas

Ich bin ein Egozentriker.

Das ist an sich nicht gerade eine neue und keineswegs eine überraschende Erkenntnis, gilt das doch in unterschiedlichem Ausmaß für jeden Menschen, gleich wie sozial er sich gibt oder inwieweit er sich dessen überhaupt bewusst ist. Der Grund dafür, dass ich hier unnötigerweise Offensichtliches herausposaune, liegt darin, dass ich in meinem letzten Beitrag angekündigt hatte, eine Fortsetzung zu liefern und zu erzählen, wie sich mein Schreibtischgeschoss mit Microsofts neuem Betriebssystem herumschlägt.

Egozentrisch war dabei schon die Annahme, dass die bessere Taskleiste, der bessere Soundmixer und all die anderen Eigenschaften von Windows 7, die nur dazu führen, dass ich es bequemer habe, alles sind, was man bei einem Systemwechsel bedenken muss. Dass so ein Computer ein komplexes Zusammenspiel von Teilen unterschiedlichster Herkunft darstellt, hatte ich arroganterweise missachtet. Die Quittung dafür bekomme ich mittlerweile in kleinen Häppchen serviert, die ich zwecks besserer Übersicht einfach wieder in eine Liste packe:

  • Mein Lieblingscomputerspiel “FlatOut 2″ lässt sich nur noch mit Hilfe eines Cracks spielen, da der blöde Kopierschutz inkompatibel ist und vom Spiel selbst dann nicht erkannt wird, wenn man eine kompatible neue Version aufspielt. Microsoft drängt mich in die Illegalität. Vielleicht auch noch mit einer Reihe anderer Spiele, mal sehen.
  • Meine Grafikkarte produziert (-e bis zum heutigen Nachmittag) unregelmäßig Bildfehler und Freeze-Abstürze. Das Problem scheint nach der Installation neuer Treiber fürs Mainboard behoben zu sein, aber mit dem Aufatmen warte ich noch ein paar Tage.
  • Meine Webcam redet nicht mehr mit mir. Also metaphorisch. Gut, das ist nichts neues. Die neue Cam ist schon auf dem Weg.
  • Mein Drucker redet auch nicht mehr mit mir – äußerst ärgerlich. Für den gibt’s aber noch Hoffnung, also neue Treiber. Bald vielleicht.
  • Mein Synthesizer redet auch nicht mehr mit mir. Die Abhilfe (alternative Verbindungskabel) kommt mit der Post, zusammen mit der Cam.

Den ganzen Sch*** hätte ich mir eigentlich denken können, beim Umstieg von 98 auf 2000 damals war’s ähnlich.

Nicht missverstehen bitte! Der Rest von Windows 7 gefällt mir nach wie vor ziemlich gut. Wenn’s was neues gibt, nerve ich hier wieder damit herum. Auch wenn mir irgendwann die Überschriften ausgehen dürften.

7 up

24.08.2009 02:08 von Thomas

Wie schon via Twitter angedroht habe ich heute bei herrlichen 25 °C Außen- und 28 °C Innentemperatur nicht etwa im Park gelesen oder endlich mal mein repariertes Fahrrad probegefahren, sondern die dringlichste aller Computer-Binsenweisheiten “Never change a running system” in den Wind geschlagen und das extrem neue Windows 7 auf meinem Hauptrechner installiert. Ich, der ich damals schon Windows 98 übelst verabscheut (“95 ist doch viel besser!”) und Vista komplett übersprungen habe, benutze jetzt ein System, das so neu ist, dass es erst in zwei Monaten überhaupt im Laden steht. Selbst als MSDNAA-Genießer musste ich mir die Installations-DVD aus einer per BitTorrent geladenen deutschen Ultimate-Version zurechtschnippeln, bevor ich die von der FH zur Verfügung gestellte Lizenz in meiner Muttersprache benutzen konnte.

Skurriles Detail in dem Zusammenhang: Die FH bietet neben der englischen Professional-Version von Windows 7 eine DVD mit Language Packs an, mit denen man die Sprache einer Windows-Installation nachträglich ändern kann. Dummerweise funktioniert genau das eben nicht mit der Professional-Version, sondern nur mit Windows 7 Enterprise oder Ultimate. Daher das oben erwähnte Rumgefrickel.

Die Installation selbst dauerte etwa eine Dreiviertelstunde – etwas überraschend für mich. Nicht ganz unvorsichtigerweise hatte ich mir das System im Vorfeld auf einem virtuellen PC installiert, was nur knapp 20 Minuten in Anspruch genommen hatte. Dass der “richtige” Rechner während der Installation aber zwei großzügige Pausen einlegte, in denen auf Bildschirm wie Festplatte mehrere Minuten lang so ziemlich gar nichts passierte, stand nicht auf dem Plan.

Davon abgesehen verlief die ganze Konfiguration erstaunlich stressfrei, weshalb ich euch die Einzelheiten ab hier erspare und nur ein paar vollkommen unzusammenhängende Dinge aufliste, die mir seitdem aufgefallen sind.

  • Die Aero-Snap-Funktion, die ein Fenster automatisch auf die halbe Bildschirmbreite einpasst, wenn man es an den linken oder rechten Bildschirmrand zieht, ist herrlich nutzlos, wenn man zwei Monitore nebeneinander hat, denn auf der Grenze zwischen den Bildschirmen funktioniert sie nicht. [Nachtrag: Mit Windows-Taste und Links/Rechts funktioniert es doch. Glück gehabt.]
  • Der seit Vista eingeführte neue Soundmixer, der jedem Programm mit Soundausgabe einen eigenen Regler zuweist, ist ein Segen sondergleichen: Ich kann endlich TweetDeck etwas leiser drehen, ohne dass Miranda dadurch unhörbar wird. Ganz großartig.
  • Die neue Taskleiste ist gewöhnungsbedürftig, aber ich habe jetzt schon kein Bedürfnis mehr, sie auf die dreifache Breite zu ziehen, wie noch bei Windows XP.
  • Alte Hardware ist nicht so gut geeignet. Treiber für meine Webcam gibt es nicht und wird es nie mehr geben, genau wie für die Tastatur. Letztere funktioniert wenigstens noch eingeschränkt.
  • Die Taskvorschau beim Mouseover (sehr nützlich auch am Microsoft-Stand auf der Gamescom) ist sehr praktisch bei Programminstallationen.
  • Meine Soundkarte ist unter Windows 7 kurioserweise etwa viermal so laut wie unter Windows XP.
  • C&C Alarmstufe Rot 3 läuft genauso flüssig wie gestern. Sehr gut.
  • Die meisten Windows-Gadgets sind ziemlicher Müll.
  • foobar2000 hat mich mit etwa 15 unbrauchbaren Plugins überrascht, nur weil ich 64 Bit benutze. Gut, dass ich die Plugins auch wirklich nicht brauche.
  • Man kommt sich wie der dämlichste Amateur vor, wenn man Vista nicht kennt und in 7 zunächst nichts auf die Kette bekommt. Zum Beispiel die Internetverbindung. Dabei ist es so viel einfacher als in XP, wenn man’s gerafft hat.

Naja, soviel zu Tag 1. Fortsetzung folgt.

Kaufrausch

15.07.2009 00:06 von Thomas

Mit Urlaub sieht es diesen Sommer eher schlecht aus. Allein die Ausbeute der letzten 2½ Wochen hat schon den Gegenwert einer kleinen Pauschalreise. Und ich rede noch großspurig herum, ich könnte mit Geld umgehen.

Computerspiel, Bücher, CDs, Netzteil, Grafikkarte, Soundkarte, Gamepad

Computerspiel, Bücher, CDs, Netzteil, Grafikkarte, Soundkarte, Gamepad

Auf Anfrage: Das mittlere Buch, das wie seine beiden Nachbarn nur 1,99 € gekostet hat, heißt “Die täuschend echte uneckige Erde”. Die schön gestaltete CD unten rechts ist die “Mario & Zelda Big Band Live CD”, was der wohl aussagekräftigste CD-Titel in meiner Sammlung sein dürfte. Ein paar Kostproben:

Super Mario 64 Overworld Theme

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Super Mario Bros. Medley

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